DIGITAL/ANKER

Hey !

Vielen Dank für all Eure Beiträge! Um Euch noch bessere Beiträge und stärkere Themen liefern zu können, werden PhiloLobby und netzworks  sich zu einem gemeinsamen Blog zusammenschließen. Wir haben festgestellt, dass wir uns für dieselben Themen interessieren und, dass uns gründliche Recherche für Euch wichtig ist.

Deshalb möchten wir gemeinsam mit Euch ein größeres Projekt aufbauen. Die Themen: Medien, Gesellschaft,Technik und Trends werden dabei im Vordergrund stehen.

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Big Brother Awards 2016

Ein gemeinsamer Beitrag von netzworks und philolobby

 

Unsere Welt digitalisiert sich von Tag zu Tag mehr. Alle Bereiche des Lebens werden von neuen Techniken durchdrungen und wir als Menschen verschmelzen immer weiter mit dem Netz und den Maschinen. Mit jeder Eingabe auf unserer Tastatur, mit jeder Suchanfrage bei Google, bei jedem Like auf Facebook, beim Bezahlen mit der Kreditkarte oder Angeboten wie PayPal produzieren wir Daten. Aber wohin fließen all diese Daten eigentlich? Auf die Server der Firmen, auf Server in Übersee? Meistens wissen wir es nicht oder wollen es vielleicht nicht wissen. Denn, was man nicht weiß, macht einen nicht heiß. Doch wir sollten es wissen, wenn ein Unternehmen mehr über uns weiß, als unser bester Freund oder vielleicht sogar als wir selbst. Klar, die bestgeschützten Daten sind die, die erst gar nicht entstehen. Dennoch kann das Erheben auch manchmal sinnvoll bzw. nötig für einen gewissen Dienst oder ein gewisses Verfahren sein. Diese Daten sollten jedoch dann geschützt und anonymisiert werden und das nicht nur vor Dritten, sondern auch vor den Unternehmen, die sie erheben. Denn – Wissen ist Macht.

Der Big Brother Award (BBA) ist ein Negativpreis, welcher an Unternehmen, Organisationen oder auch an einzelne Personen in fünf verschiedenen Kategorien verliehen wird, die es mit  Dingen wie Privatsphäre oder Datenschutz nicht ganz so ernst nehmen.

Ziel der Verleihung ist es auf Datenschutzproblematiken und Negativtrends in der Gesellschaft und Wirtschaft aufmerksam zu machen. In Deutschland ist der Verein Digitalcourage e.V. Ausrichter dieser Veranstaltung, welche jährlich in Bielefeld stattfindet.

Bei der diesjährigen Verleihung waren wir von netz/works und philolobby mit dabei und wollen euch einen kleinen Einblick geben, wie das Event abgelaufen ist, wer die Preisträger sind und vor allem warum sie Preisträger geworden sind.

Einstieg der Veranstaltung war eine Gastlaudatio der ehemaligen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Sie hat in ihrer anspruchsvollen Rede vor allem auf die Gefährdung unserer Demokratie hingewiesen. Besonders in der heutigen Zeit sei es unabdingbar die Grundrechte der Freiheit zu verteidigen. Wenn wir diese fundamentalen Werte unserer Gesellschaft vernachlässigen, so Leutheusser-Schnarrenberger, ebnen wir den Terroristen den Weg. Denn der Terrorismus hat nur ein Ziel: die Vernichtung unserer Freiheit. Es sei also unsere Aufgabe, der Regierung zu verdeutlichen: dieses Thema betrifft uns alle! Die ehemalige Ministerin forderte alle im Saal auf, sich für das Thema einzusetzen. Es lohne sich absolut.

 

Kategorie Lebenswerk: Bundesamt für Verfassungsschutz

Der Negativpreis der Kategorie ging an das Bundesamt für Verfassungsschutz. Die Einrichtung habe eigentlich die Aufgabe, unsere Verfassung zu schützen (wie der Name sagt). Doch, das Bundesamt handele immer wieder verfassungswidrig und vollkommen eigenwillig.

Der Laudator, Rolf Gössner, wird selbst vom Verfassungsschutz überwacht. Er weist in seinen Büchern daraufhin, dass seit Jahren eine scheinbar zwielichtige Verbindung des Verfassungsschutzes mit V-Leuten der Neonazi-Szene besteht (z.B. das Scheitern eines NPD-Verbots, da zu viel V-Leute in der Führungsebene der Partei tätig waren). Zudem werden laut Gössner illegale Praktiken vertuscht. Demnach müsse der Verfassungsschutz vor allem sich selbst überwachen.

 

Kategorie Wirtschaft: Change.org

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„Wir doch nicht!“ – Change.org Vertreter beteuern ihre Unschuld

Change.org ist eine Petitionsplattform. Diese vermarkte jedoch personenbezogene Nutzerdaten von Unterzeichnern. Darunter auch deren politische Einstellung, was absolut verfassungswidrig ist. Change.org lebt nach eigenen Angaben von den Investitionen seiner Kapitalgeber und sei somit eine soziale Organisation und nicht gewinnorientiert. Dennoch wurde unter anderem in Zusammenhang mit den BBA herausgefunden, das Nutzerdaten weiterverkauft werden. Trotz der schon längeren Ungültigkeit des Safe Harbor Abkommens, gestaltete das Unternehmen seine Datenschutzbestimmungen nicht neu und speicherte weiterhin Nutzerdaten auf US-Servern.

Im Verlauf des Abends kam es zu einem besonderen Ereignis: Vertreter von Change.org waren anwesend, um den Preis entgegenzunehmen. Als diese eine Stellungnahme aussprechen wollten, schien die Situation zu eskalieren. Das Mikrofon wurde abgeschaltet. Der Moderator verhielt sich sehr unprofessionell und versuchte den Vertreter zu übertönen. Dann die ersten Buh-Rufe aus dem Publikum. Die Situation war sichtlich aufgeheizt worden. Schlussendlich hatte der Mitarbeiter trotzdem die Möglichkeit Stellung zu beziehen. Man kann es sich vorstellen: seine Rede wurde ständig von Rufen aus den Zuschauerreihen unterbrochen.

 

Dennoch blieben die beiden Change.org-Vertreter bis zum Ende da, um sich den Fragen des Publikums zu widmen. Hier geht´s zur Stellungnahme des Vertreters:

http://blog.change.org/de/feed/datenschutz-entspricht-unserem-selbstverstndnis

 

Kategorie Technik: Berliner Verkehrsbetriebe BVG

 Elektronische Daten im Verkehr sind in der heutige Zeit keine Seltenheit mehr. Dass aber neben dem Namen sämtliche andere Daten wie Uhrzeit, Fahrstrecke und Aufenthalt gespeichert werden, ist neu. Doch es kommt noch besser: Die Technik der BVG war mehr als fehlerhaft und so konnten die Daten von jedem der ein NFC-fähiges Smartphone besitzt mitgelesen werden.

Und wer lässt sich schon gerne von der Freundin oder dem Freund fragen: „Schatz, warum bist du eigentlich gerade an einer anderen Haltestelle ausgestiegen?“

 

Kategorie Verbraucherschutz: Generali Versicherung

Die Generali-Versicherung verspricht besondere Boni, wenn man dort einige Daten hinterlegt. In kooperierenden Geschäften erhält man im Gegenzug einige Produkte günstiger. Wo ist also der Haken? Viele Versichrungen versuchen mit Daten über Blutdruck, Bewegung und Fitness ihre Beiträge dem entsprechenden Kunden anzupassen. Das heißt im Folgeschluss: Wer selten krank ist, zahlt weniger. Hurra! Ein hoch auf die gesunden Menschen unter uns. Wer also zu husten anfängt oder einen Unfall hat, kann sich schon mal auf eine satte Nachzahlung freuen.

Das Prinzip nennt sich „Gamification“. Der Nutzer versucht mit Hilfe von Fitness-Apps und Nahrungs-Trackern Punkte zu sammeln. Dabei hat er das Gefühl, dass er etwas erreiche. Und bekommt dafür Punkte. Irgendwann wird die Gesundheit zum Spiel und der Datenschutz ein peinlicher Witz. Für unsere Gesellschaft heißt das jedoch vor allem eins: Entsolidariserung.

 

Kategorie Arbeitswelt: IBM für die Software „Social Dashboard“

 Die Firma IBM hat ein soziales Netzwerk kreiert.“Social Dashboard“ ermittelt über persönliche Daten, wie die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern abläuft. Vernetzungen zwischen einzelnen Mitarbeitern werden in einer Punktzahl angezeigt. Ziel ist es besser zu sein als die anderen Mitarbeiter. Das soziale Ranking hat jedoch eine fatale Folge: die Mitarbeiter geraten unter massiven Druck. Ständig müssen sie ihre Beziehungen „künstlich“ ankurbeln. Aber was hat das noch mit echter Kommunikation zu tun?

 

Positiv Preis: Jan Phillip Albrecht (Grüne)

 Seit 2009 sitzt Jan Philip Albrecht für die Grünen im Europäischen Parlament. Dort setzte er sich für nutzerfreundliche Datenschutzreformen in der EU ein. Tatsächlich wurde ein Teil der Reformen umgesetzt. Aber auch Kompromisse mussten eingegangen werden.

Datenschutz ist und bleibt ein wichtiges Thema mit zahlreichen Auseinandersetzungen. Leider ist das Thema aber noch nicht im öffentlichen Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Einige Initiativen kämpfen bereits jetzt gegen die Entwicklungen in der rechtlichen Grauzone an. Es werden Skandale und Intrigen aufgedeckt, die für das menschliche Auge nur selten erkennbar sind.

Wir müssen begreifen, dass ein globales Zeitalter der Digitalisierung nicht nur Freiheitszuwachs, sondern meist auch Freiheitsberaubung bedeutet. Die Würde des Menschen steht an erster Stelle im Grundgesetz. Und dennoch wird sie oft nicht beachtet und einfach ignoriert. Die Big Brother Awards zeigen vor allem: Wir müssen hinsehen. Und etwas tun!

 

Hier geht es zur Philolobby: https://philolobby.wordpress.com/

 

 

VR-Devices

Momentan stehen Virtual Reality-Brillen immer mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Sie sind nicht mehr nur Geräte für Entwickler und Techniker. Die Brillen werden markttauglich und kommen jetzt auch zu uns in die Wohnzimmer und auf unsere Köpfe. Anlässlich der ersten Launches, soll dieser Beitrag eine Übersicht über die fünf bekanntesten und wichtigsten Brillen geben: die Samsung Gear VR, Oculus Rift, HTC Vive, Playstation VR und Google Cardboard.

Google Cardboard

Das VR-Projekt von Google setzt sich nicht aus vielen Kabeln und teuren Bildschirmen zusammen, wie bei der Konkurenz, sondern aus Pappe und einem Smartphone. Viel mehr als etwas Basteltalent, zwei Linsen und euer Handy wird eigentlich nicht benötigt. Baupläne gibt es auf der Developer-Seite von Google gratis zur Einsicht. Mit ca. 15€ für ein schon gebautes Modell, kann man nicht günstiger an ein Virtual Reality-Erlebnis rankommen. Apps die mit der Brille kompatibel sind, sind natürlich nicht das Gelbe vom Ei aber für einen ersten Einstieg auf jeden Fall geeignet und oft kostenlos. Wer also nicht viel Geld in die Hand nehmen möchte und trotzdem mal virtuelle Realitätsluft schnuppern will, ist hier an der richtigen Adresse.

https://developers.google.com/cardboard/

 

Samsung Gear VR

Mit der Samsung Gear gehen wir einen Schritt höher was die Preisklasse betrifft. 99€ müssen hier auf den Tisch gelegt werden und man benötigt ein kompatibles Smartphone ( Galaxy Note 5, Galaxy S6/S6 Edge/S6 Edge+, or Galaxy S7/S7 Edge). So ist das Gerät, welches es für Vorbesteller des S7 und S7 Edge gratis dazu gab, eine nettes Feature, wenn man aber noch kein Galaxy Smartphone besitzt, ist es mit ca. 500-700€ (Smartphone + Brille) sehr teuer. Das besondere an der Gear ist vor allem, dass sie nicht alleine von Samsung, sondern in einer Kooperation mit Oculus entwickelt wurde. Dies bringt unter anderem die Möglichkeit mit, sich Anwendungen aus dem Oculus Store zu laden. Des weiteren empfiehlt sich noch ein Bluetooth Gamepad, um das volle VR-Erlebnis genießen zu können.

Playstation VR

Auch für diese VR-Brille, wie der Name schon verrrät, wird eine zusätzliches Gerät benötigt, hier die PS4. Des weiteren braucht man, um im Raum geortet werden zu können, noch eine Playstation Camere (ca.45€), die nicht im Lieferumfang enhalten ist.

Erscheinen soll das Gerät vorrausichtlich im Oktober diesen Jahres und 399€ kosten.

 

HTC VIVE

Nun sind wir bei den High-End VR-Brillen angelangt und das spiegelt sich auch im Preis wieder. 960€ inklusive Versand für die HTC Vive sind eine Stange Geld, außerdem benötigt man noch einen sehr leistungsstarken PC, für welchen nochmal genau so viel ausgegeben werden muss. Auch hier haben sich wieder zwei Unternehmen zusammengeschlossen. HTC auf der einen und die Softwarefirma Valve (u.a. die Plattform Steam) auf der anderen. Der größte Vorteil der Kooperation ist das wirklich große Angebot an Spielen, welche es bereits für die Vive gibt. Die wirklich klobige Brille hat noch zwei Controller im Gepäck, um in der virtuellen Realität Gegenstände benutzen und greifen zu können. HTC möchte dem User einen gewissen Bewegungsfreiraum geben, so lässt sich mit den mitgelieferten Infrarot- Trackern eine Fläche von ca. 4 mal 4 Metern abmessen, in der man sich bewegen und auch so mit Anwendungen interagieren kann  Ein Nachteil ist dennoch, dass die Brille die ganze Zeit über ein Kabel mit dem PC verbunden sein muss, was das VR-Erlebnis etwas beeinträchtigen kann.

In diesem kleinen Werbefilm wird besonders die Bedeutung, der extra für die Vive entwickelten Controller deutlich.

 

Oculus Rift

Die Oculus Rift gehört mit ihren 600€ zum oberen Preissegment der VR-Brillen und auch hier wird ein leistungsstarker Rechner benötigt (Preise um die 1000$). Die erste Entwickler-Version wurde schon 2013 gelauncht und war so eines der ersten Geräte überhaupt. So galt die Rift lange Zeit als Inbegriff der VR-Brillen und war die große Hoffnung in diesem Bereich. Nicht zu letzt lag dies an ihrer Geschichte, da Oculus sich erst sehr erfolgreich über Croudfunding finanziert hatte und dann 2014 von Facebook übernommen wurde. Bei der Rift müssen im Vergleich zur Vive leider einige Abstriche gemacht werden. Ersten ist das Tracking im Raum nicht ganz so großflächig angelegt und zweitens gibt es keine eingebaute Kamera, um z.B. Augmented Reality zu ermöglichen.

Fazit: Wer also nur mal testen möchte, wie sich VR anfühlt liegt mit einer Cardboardversion definitv richtig. Die unter euch die sich auf dem High-End Level bewegen wollen und das nötige Kleingeld haben, sollten sich für die Vive entscheiden. Es ist zwar das teuerste Geräte, dennoch machen die paar Euro in diesem Preissegment auch nicht mehr den großen Unterschied und man bekommt von HTC das momentan bestmögliche geboten, was in der Virtuellen Realität möglich ist. Für alle, die bereits ein Galaxy Smartphone oder eine PS4 haben, sind die Gear VR bzw. PS VR auf jeden Fall eine gute Wahl, aber sehr wahrscheinlich für alle anderen eher nicht, wenn man sich die Preise für die benötigten Geräte anschaut.

Quellen: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/oculus-rift-kauf-was-facebook-mit-einer-3-d-brille-will-a-960814.html, http://www.giga.de/zubehoer/htc-vive/specials/htc-vive-vs-oculus-rift-welche-vr-brille-besser-vergleich/,https://www.playstation.com/de-de/explore/playstation-vr/,https://de.wikipedia.org/wiki/HTC_Vive,http://www.htcvive.com/de/

Viorama (Splash) aus Berlin

Was ist momentan der letzte Schrei ? Genau, 360° Videos und Virtual Reality! Was haben Viorama gemacht ? Richtig, eine App mit der man mit seinem eigenen Smartphone genau solche Videos aufnehmen kann. Und ziemlich erfolgreich sind sie damit auch. Auf dem jüngst stattgefundenen Tech-Festival  South by Southwest (SXSW), hat das Team von Viorama mit ihrer Idee „Splash“ den Startup-Preis in der Kategorie Virtual Reality Technologies abgestaubt. Sie konnten sich gegen 48 internationale Teams bei dem in Austin/Texas stattfindenden Festival durchsetzen.

Wie bei vielen Programmen die  Panorama Fotos machen, werden auch bei Splash einzelne Bilder oder eben auch Videos aufgenommen und diese werden dann zusammengeschnitten. So entsteht eine 360° Welt in der man sich umschauen kann.

 

Das Ziel von Splash ist es, teure Kameras und spezial Geräte überflüssig zu machen. Jeder soll immer und überall die Möglichkeit haben VR Aufnahmen zu machen.

„Wir haben die erste App entwickelt, die Virtuelle Realität demokratisiert“ Mitgründer Michael Ronen.

Einen besonderen Anreiz stellt auch der Social Network Faktor innerhalb der App dar. Gemachte Videos lassen sich mit anderen teilen,kommentieren und liken. Wunsch der Gründer ist es eine Art Snapchat mit VR-Videos zu werden. Die Aufnahmen lassen sich nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch mit VR-Brillen, wie Google Cardboard oder der Samsung Gear ansehen.

Aus eigener Erfahrung mit der App lässt sich aber sagen, dass einige Aufnahmen sehr kantige und harte Übergänge zwischen den einzelnen Bildern/Videos haben und es seine Zeit braucht bis man selber den Dreh einigermaßen raus hat. Dennoch macht es Laune damit herumzuexperimentieren und mit zukünftigen Updates wird das Aufnehmen guter Videos bestimmt immer leichter gelingen.

 Download: https://itunes.apple.com/us/app/splash-360-video-camera-virtual/id1057262494?mt=8

Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=uG2I0u-DP6k, https://www.wired.de/collection/latest/die-360deg-video-app-splash-aus-berlin-gewinnt-den-sxsw-startup-award, https://www.youtube.com/watch?v=VbR-4-eeL3w, http://www.horizont.net/medien/nachrichten/SXSW-Berliner-Startup-Splash-gewinnt-Gruenderpreis-139292

Share The Meal- eine App gegen den Hunger

Apps müssen nicht immer nur Spiele mit wütenden Vögeln, soziale Netzwerke oder Messenger sein!  „ShareTheMeal“ wurde von den Vereinten Nationen (UN) entwickelt, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Sie soll das Spenden attraktiver und leichter machen. Wir nutzen unser Handy und die tausend Anwendungen darauf für alles in unserem Leben, warum dann nicht auch zum Spenden?

„Es gibt 20-mal so viele Smartphone-Nutzer wie hungernde Kinder“

„sharing is caring“

Nach den UN kostet es ledeglich 0,40€, um ein Kind  einen ganzen Tag ernähren zu können. Mit wenig Aufwand und wenig Geld kann jeder viel Helfen.  Beim ersten Verwenden der App, müssen einmalig die Zahlugsdaten hinterlegt werden (In-App Käufe sind nicht möglich). Danach reicht es zwei Mal auf sein Smartphone zu tippen und schon kann man „sein Essen teilen“.Verteilt wird das Essen vom World Food Programme der Vereinten Nationen. In der App lässt sich immer sehen, in welchem Teil der Erde die Helfer aktuell aktiv sind und was genau sie dort machen. Zurzeit wird Geld gesammelt, um schwangeren und stillenden Müttern in Syrien zu helfen.

Es wurden schon ca. 5.057.517 Mahlzeiten geteilt

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Quartz – News als Messenger

Das News-Portal „Quartz“ ging im Jahr 2012 ans Netz und spezialisiert sich insbesondere auf Business-News. Die Seite war von Beginn für den Zugriff von mobilen Endgeräten ausgerichtet, doch sind die Entwickler jetzt noch einen Schritt weitergegangen.

Die neue App liefert Journalismus im WhatsApp-Stil. Konkret bedeutet das Nachrichten mit Emojis oder auch Gifs. Klingt erstmal komisch aber macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Beim Lesen der Nachrichten werden mir immer 1-3 verschiedene Auswahlmöglichkeiten geliefert, um zu „chatten“. Das können Smilys sein, Fragen zu Hintergrundinformationen oder die Frage, ob es noch andere Neuigkeiten gibt, falls man zu einem bestimmten Thema nicht mehr erfahren möchte. Wirkliche Interaktion ist das zwar nicht, dennoch wird sie simuliert. Die Ladezeiten zwischen den neuen Nachrichten werden mit drei Punkten in einer Sprechblase dargestellt, so wirkt es, als würde mir gerade wirklich jemand schreiben. Die News selber kommen nicht immer von Quartz direkt, sondern können auch auf die Seiten von z.B. CNN, BBC oder anderen Portalen verweisen.

Um mich wirklich über ein bestimmtes Thema zu informieren, reicht es natürlich nicht aus aber die Art der Aufbereitung macht es deutlich spannender, als bei Spiegel Online in den Schlagzeilen der letzten Stunden rumzuscrollen.

Bisher gibt es die App nur für das Iphone und auch nur in englischer Sprache.

Download hier: https://itunes.apple.com/de/app/quartz-news-in-a-whole-new-way/id1076683233?mt=8

 

Protonet aus Hamburg

Das Unternehmen Protonet wurde schon im Jahr 2012 von Ali Jelveh und Christopher Blum gegründet, doch ziehte es erst 2014 große Aufmerksamkeit auf sich. Mit ihrer Idee Server so sicher und auch so einfach bedienbar wie möglich zu machen brachen die Beiden mit einer Summe von drei Millionen Euro einen Crowdfunding- Rekord. Dennoch lag die Nachfrage hinter den Erwartungen. Von vielen Seiten wurde auch kritisiert, dass die Sicherheit unter der Einfacheheit des Systems zu leiden hat und bei einigen Anwendungen auch Daten übers Netz versendet werden und nicht nur übers Protonet. Mittlerweile hat sich das Unternehmen nach ein paar Umstrukturierungen gefasst und blickt selbstbewusst in die Zukunft.

Protonet-Spot:  der Test  https://howchinaareyou.org/

Aber was genau macht Protonet? Die zwei Hauptbetandteile sind: Datensicherheit und Dezentralisierung. Durch die von Protonet eigens orangenen kleinen Server, lässt sich privates Cloud-Computing betreiben und die Daten bleiben sozusagen Daheim. Mitarbeiter können auf alle Dateien zugreifen, bearbeiten, miteinander kommunizieren, Aufagben verteilen oder To-Do Listen verwalten. Die Daten bleiben nur auf dem eigenen Server im Büro und sind nicht in z.B. in den USA abgelegt. Möglich wird das durch die hauseigene Software Soul. Das Unternehmen bietet jetzt auch die Software getrennt von der Hardware an und übernimmt das Hosting für den Kunden mit in Deutschland stehenden Servern. Dezentralisierung bedeutet hier etwas übertrieben, dass nicht alle Daten der Welt an einem Ort gespeichert sind. Für Hacker z.B. sind Ziele wie Google Drive oder Dropbox sehr attraktiv. Wenn sie einmal drin sind, haben sie Zugriff auf Millionen Datensätze. Bei Protonet Servern würde sich der Aufwand nicht lohnen.

Jüngst haben die Hamburger die Zusage für den Y-Combinator erhalten. Dies ist eine Art Förderung, für die sich Startups bewerben können. Unternehmen wie Dropbox, Airbnb oder twitch konnten sich dadurch zu wahren Größen entwickeln. Unternehmen erhalten hier eine Summe über 120.000$ sowie ein professionelles Coaching und Unterstützung für die Expansion.

Jetzt steht der Markteintritt in den USA an. Ein kleines Team des Unternehmens soll nun zusätzlich aus dem Silicon Valley agieren. Was die Zukunft bringt steht noch nicht fest. Aber bei Protonet geht es nicht nur um sichere Server. Es geht auch um eine Message: Deine Daten sollten dir gehören!

neustes Device: https://www.indiegogo.com/projects/protonet-zoe-smart-home-of-the-free#/

 

Quellen: http://www.gruenderszene.de/allgemein/protonet-y-combinator, https://protonet.info/de/blog/ycombinator/, https://protonet.info/de/ueber-uns/, http://www.brandeins.de/archiv/2015/marketing/protonet-server-cloud-fuer-zu-hause-ali-jelveh-crowdfunding-danke-nsa/, https://www.youtube.com/watch?v=A836qCOC6Pc

Der 1200 km/h Hyperloop

Ein Projekt von, wie sollte es anders ein, Elon Musk. Nach dem der Gründer mit Tesla Menschen in elektrischen Autos über die Straßen geschickt und mit SpaceX alles mögliche ins All transportiert hat, folgt das nächste Projekt: Hyperloop.

Ein kurzes Video: Was ist Hyperloop?

Interview mit dem HTT CEO Dirk Ahlborn

http://video.golem.de/wissenschaft/15391/dirk-ahlborn-von-hyperloop-interview.html

Musk hatte seine Pläne dafür schon 2013 als ein open source Konzept vorgestellt. Nun will die Firma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) die Idee in die Tat umsetzen.  Für die USA soll es mit dem Transport zwischen San Francisco und L.A. schon 2018 losgehen. Neben dem Bau der Strecke ist noch eine grüne Modellstadt geplant, das Quay Valley.  Nun soll es aber auch in einigen Jahren in Europa soweit sein. Die Slowakei ist interessiert daran der Vorreiter innerhalb Europas zu sein. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums sagte, dass eine Absichtserklärung mit dem Unternehmen schon unterzeichnet sei und der Bau nun geprüft werde. Die Strecke Bratislava – Wien wäre in knapp 8 Minuten zu bewältigen. In der Zeit hätte man gerade einmal seine Kopfhörerkabel auseinander bekommen und schon wäre man vor Ort. Wenn sich das Projekt realisieren lässt, wäre es auf jeden Fall ein enormer Wirtschafts-Boost für die Slovakei.

Der Hyperloop könnte die Art, wie wir Leben, Arbeiten und Wohnen komplett verändern. Man könnte so gut wie jeden Tag überall sein und das innerhalb von knapp einer Stunde.  Jetzt heißt es nur noch abwarten und: „Thank you for travelling with Hyperloop.“

 

Quellen: http://www.golem.de/news/hyperloop-die-slowakei-will-den-rohrpostzug-1603-119689.html, https://www.wired.de/collection/latest/die-erste-hyperloop-strecke-europas-koennte-der-slowakei-entstehen, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hyperloop-Slowakei-laesst-Bau-einer-Strecke-pruefen-3132483.html

Der Like-Button gefällt dem Datenschutz nicht

Das Landgericht Düsseldorf hat der Verbraucherzentrale NRW nun Recht gegeben: Unternehmen stehen in der Pflicht ihre Kunden über die Funktionweise des „Gefällt mir“- Buttons oder anderen Social-Plugins aufzuklären.

Kommentar:  In meinen Augen ist dieses Urteil ein Schritt in die richtige Richtung. Wie Facebook und andere Unternehmen oft mit unseren Daten umgehen ist nicht vertretbar. Vom Gesetz mal ganz abgesehen, mit dem die Praktiken oft sowieso nicht vereinbar sind. Es geht beim Schutz der eigenen Daten auch nicht nur um die Privatsphäre oder davor etwas verstecken zu wollen. Es geht auch um ein Machtverhältnis zwischen den Nutzern und den Unternehmen. User sollten darüber aufgeklärt werden, was mit ihren Daten geschieht. Bei den Facebook Plug-ins ist besonders kritisch zu betrachten, dass auch die Daten von Besuchern gespeichert werden, die nicht einmal bei Facebook angemeldet sind. Diese Nutzer haben also in keinster Weise überhaupt irgendwelchen AGB´s von Facebook zugestimmt.

Aufklärung ist hier der erste Schritt zur Besserung. Nutzer müssen dafür sensibilisiert werden, dass hinter vielen Dingen mehr steckt, als zu zeigen „hey, der Pullover ist ja super, mag ich!“.

In diesem speziellen Fall, wo es vor allem um eine Homepage von Peek & Cloppenburg ging, muss nun der Nutzer die Funktion explizit aktivieren. Das Urteil bezug sich nur auf das Page-Plugin von Facebook und die damit verbundenen personenbezogenen Daten. Wenn man der Auffassung des Gerichtes folgt, sind dann aber auch Like-Buttons und andere Plugins rechtswidrig.¹

Auch Interessant:Plug-Ins mit Datenschutz Shariff:  → http://www.heise.de/ct/artikel/Shariff-Social-Media-Buttons-mit-Datenschutz-2467514.html

  1. Der Hintergrund & zum genauen informieren:  http://allfacebook.de/policy/lg-duesseldorf-like-button-und-social-plugins-sind-rechtswidrig-faq-zum-urteil